Fuchs
Vulpes vulpesSchmale, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen und meist sichtbaren Krallenabdrücken.
Jede Art hat eine eigene Seite mit Merkmalen, Maßen, Gangbild, Lebensräumen und den häufigsten Verwechslungen. Die Liste wächst mit jeder geprüften Art.
Aktuell sind 48 Arten mit einer eigenen Spurseite veröffentlicht. Aufgenommen wird eine Art erst, wenn ihre Merkmale und Maße gegen fachliche Quellen geprüft sind. Wenn du eine Spur nach Merkmalen eingrenzen willst, hilft der Spurenfinder schneller als diese Liste.
Schmale, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen und meist sichtbaren Krallenabdrücken.
Große, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen, kräftigem Ballen und meist sichtbaren Krallen.
Kleine, rundliche Hundeartigenspur mit vier Zehen und Krallen. Trotz des Namens kein Marder.
Hundeartigenspur zwischen Fuchs und Wolf. Fünf bis sechs Zentimeter, vier Zehen, Krallen sichtbar.
Rundliche Pfotenspur mit vier Zehen, großem Ballen und sichtbaren Krallen. Die Größe sagt wenig, die Rassen sind zu verschieden.
Große, rundliche Pfotenspur mit vier Zehen und ohne Krallenabdrücke. Oft breiter als lang.
Rundliche Katzenspur ohne Krallen, etwas größer als bei der Hauskatze. Am Abdruck allein sind beide nicht sicher zu trennen.
Rundliche Pfotenspur mit vier Zehen und großem Ballen, ohne Krallenabdrücke. Katzen ziehen die Krallen beim Gehen ein.
Breite, fast rechteckige Pfotenspur mit fünf Zehen und langen, kräftigen Krallenabdrücken.
Kleine, rundliche Spur mit fünf Zehen im Bogen um einen dreilappigen Ballen. Fast immer als Zweiersprung im Muster.
Fünf Zehen im Bogen um einen dreilappigen Ballen, im Abdruck kaum vom Steinmarder zu trennen. Der Lebensraum entscheidet.
Rundliche Spur mit fünf Zehen und Schwimmhaut zwischen den Zehen. Fast immer unmittelbar am Wasser.
Kleine Marderspur mit fünf Zehen, rund drei Zentimeter lang. Kleiner als Stein- und Baummarder, größer als das Hermelin.
Sehr kleine Marderspur mit fünf Zehen, meist unter zweieinhalb Zentimetern. Im Schnee als feine Paarkette gut zu verfolgen.
Die kleinste Raubtierspur Mitteleuropas. Fünf Zehen auf gut einem Zentimeter, meist nur im Schnee oder Schlick zu finden.
Handartige Spur mit fünf langen, gespreizten Zehen. Der Abdruck erinnert an eine kleine Kinderhand.
Sehr großer Abdruck eines Sohlengängers mit fünf Zehen und langen Krallen. Die Hinterpfote erinnert an einen menschlichen Fußabdruck.
Zweigeteilte Schalenspur, vorn spitz zulaufend, im Ganzen herzförmig und deutlich länger als breit.
Breite, vorn gerundete Schalenabdrücke mit fast immer sichtbaren Afterklauen seitlich dahinter.
Große, kräftige Schalenspur. Deutlich breiter und stumpfer als beim Reh, ohne die seitlich versetzten Afterklauen des Wildschweins.
Schalenspur zwischen Reh und Rothirsch. Vier bis sechs Zentimeter lang, vorn mäßig spitz, mit kräftigeren Schalen als beim Reh.
Schmale, fast parallele Schalen mit scharfen Rändern. Beim Klettern spreizen sie weit auseinander.
Kompakte Schalenspur mit vorn gerundeten Schalen. Wildschaf, in Deutschland nur in eingebürgerten Beständen.
Die größte Schalenspur Europas. Dreizehn bis sechzehn Zentimeter lang, mit spitz zulaufenden Schalen.
Schalenspur zwischen Damhirsch und Rothirsch. Fünf bis sechseinhalb Zentimeter, in Deutschland nur regional.
Sehr große, breite und gerundete Schalenspur. Am Abdruck kaum von einem Hausrind zu unterscheiden.
Kräftige, fast rechteckige Schalen mit harten Rändern. Sie spreizen beim Klettern weit und geben Halt auf Fels.
Schmale, längliche Abdrücke mit vier Zehen, fast immer als Sprungmuster mit den langen Hinterläufen voran.
Sprungmuster wie beim Feldhasen, nur kleiner. Vier Zehen, sichtbare Krallen und deutlich kürzere Sprungabstände.
Sehr breite, stark behaarte Hinterpfote. Im Schnee entstehen große, unscharfe Abdrücke, die kaum einsinken.
Lange, schmale Zehen mit deutlichen Krallen. Das Sprungmuster zeigt die Vorderpfoten nebeneinander und endet meist an einem Baum.
Sehr große Hinterpfote mit Schwimmhaut zwischen den Zehen. Oft verwischt die Schleifspur des Schwanzes den Abdruck.
Große Hinterpfote mit Schwimmhaut zwischen vier von fünf Zehen. Die äußere Zehe bleibt frei, das trennt sie vom Biber.
Lange, schmale Hinterpfote mit einem Saum aus steifen Haaren statt Schwimmhaut. Fast immer mit Schleifspur des Schwanzes.
Kleine Spur mit langen Zehen und fast immer einer Schleifspur des Schwanzes zwischen den Abdrücken.
Winzige Abdrücke von ein bis zwei Zentimetern, meist in Sprunggruppen und oft mit Schleifspur des Schwanzes.
Kleine, breite Spur mit fünf gespreizten Zehen und deutlichen Krallen. Der Gang wirkt watschelnd und unregelmäßig.
Breite, nach außen gedrehte Grabhand mit fünf kräftigen Krallen. Trittsiegel sind an der Oberfläche fast nie zu finden.
Dreizehiger Abdruck mit durchgehender Schwimmhaut. Die häufigste Schwimmvogelspur an deutschen Gewässern.
Großer dreizehiger Abdruck mit Schwimmhaut, neun bis elf Zentimeter lang. Meist in Gruppen auf Wiesen und Äckern.
Der größte Schwimmvogelabdruck Mitteleuropas. Dreizehig, mit Schwimmhaut, dreizehn bis siebzehn Zentimeter lang.
Kräftiger dreizehiger Abdruck ohne Schwimmhaut, sechs bis acht Zentimeter lang. Krähen laufen, sie hüpfen nicht.
Kleiner dreizehiger Abdruck von vier bis fünf Zentimetern. Amseln hüpfen und laufen, das Muster wechselt.
Kräftiger dreizehiger Abdruck mit stumpfen Zehen und kurzer Hinterzehe. Typisch für Hühnervögel der offenen Feldflur.
Sehr großer Vogelabdruck mit auffallend langen, dünnen Zehen und langer Hinterzehe, ohne Schwimmhaut.
Großer dreizehiger Abdruck ohne Schwimmhaut. Die Hinterzehe sitzt hoch und drückt kaum mit ab.
Dreizehiger Abdruck mit Schwimmhaut, schmaler als bei der Ente. Die Hinterzehe sitzt hoch und drückt selten ab.
Kräftiger Hühnervogelabdruck mit stumpfen Zehen. Im Winter verbreitern Hornstifte an den Zehen die Spur deutlich.