Wanderratte
Dieselbe Form in größeren Maßen. Zwischen großen Mäusen und jungen Ratten überschneiden sich die Spannen, dort bleibt die Bestimmung offen.
Winzige Abdrücke von ein bis zwei Zentimetern, meist in Sprunggruppen und oft mit Schleifspur des Schwanzes.
Mäusespuren sind winzig: ein bis zwei Zentimeter, mit vier Zehen an der Vorderpfote und fünf an der Hinterpfote. Für einen vollständigen Abdruck braucht es Schnee, feinen Staub oder Schlick; auf allem anderen bleibt nichts stehen.
Diese Seite behandelt bewusst eine Gruppe und keine Art. Waldmaus, Gelbhalsmaus, Hausmaus, Rötelmaus, Feldmaus und Erdmaus hinterlassen Abdrücke, die sich in Größe und Form so stark überschneiden, dass eine Bestimmung bis zur Art an der Spur nicht möglich ist. Eine Seite je Art würde sechsmal dasselbe behaupten und keine Frage beantworten.
Was die Spur trägt, ist die Unterscheidung innerhalb der Gruppe. Echte Mäuse mit langen Schwänzen springen, hinterlassen Vierergruppen und ziehen oft eine feine Schleifspur. Wühlmäuse haben kurze Schwänze, laufen mehr, als sie springen, und bewegen sich entlang von Gängen unter Gras und Schnee.
Bei dieser Gruppe entscheidet fast nie der einzelne Abdruck, sondern das Muster und der Ort. Echte Mäuse springen und hinterlassen Vierergruppen mit einer feinen Schleifspur des Schwanzes dazwischen. Wühlmäuse laufen mehr, als sie springen, und halten sich an Gänge unter Gras und Schnee.
Im Schnee wird daraus das auffälligste Zeichen, das die Gruppe zu bieten hat: Die Gänge verlaufen dicht unter der Oberfläche und brechen stellenweise ein, sodass eine Kette kleiner Löcher entsteht. Nach der Schneeschmelze bleiben dieselben Wege als verfilzte Grasröhren auf der Wiese liegen.
Ganzjährig, und im Winter sogar besser als im Sommer: Der Schnee macht sichtbar, was sonst unter der Vegetation abläuft. Auf hartem Sommerboden fehlt dagegen jede Chance auf einen Abdruck, dort bleiben nur Gänge, Fraßreste und Löcher.
Wer Hügel, Löcher und Gänge im Rasen zuordnen will, findet die Unterscheidung im Ratgeber zu Hügel, Löcher und Gängen im Rasen.
Im Winter verraten sich Wühlmäuse durch ihre Gänge unter der Schneedecke. Nach der Schneeschmelze bleiben sie als verfilzte Grasröhren auf der Wiese liegen, ein deutliches Zeichen, dass dort den ganzen Winter etwas unterwegs war.
Feldmäuse legen offene Löcher mit ausgetretenen Pfaden dazwischen an. Fraßreste helfen ebenfalls weiter: Haselnüsse werden von Mäusen mit gleichmäßigen Nagespuren rund um das Loch geöffnet, vom Eichhörnchen dagegen aufgebrochen.
Hinterpfote. Auf allen Untergründen außer Schnee, Staub und feinem Schlick bleibt vom Abdruck nichts übrig.
Gemessen wird vom hintersten Punkt des Abdrucks bis zur vordersten Zehenspitze, ohne Krallen.
Echte Mäuse wie Wald- und Gelbhalsmaus springen und hinterlassen Vierergruppen, oft mit Schleifspur des langen Schwanzes. Wühlmäuse haben kurze Schwänze und laufen eher, ihre Fährten folgen Gängen unter Gras und Schnee.
Typisches Fährtenbild: Vierergruppen mit Sprüngen von rund 10 bis 30 Zentimetern, bei Wühlmäusen eine dichte Laufspur entlang von Gängen.
Diese Spuren werden am häufigsten mit der Spur vom Mäuse und Wühlmäuse verwechselt.
Dieselbe Form in größeren Maßen. Zwischen großen Mäusen und jungen Ratten überschneiden sich die Spannen, dort bleibt die Bestimmung offen.
Ähnlich klein, aber fünf Zehen auch an der Vorderpfote und keine Schleifspur. Das Mauswiesel jagt Mäuse und folgt ihnen in ihre Gänge, weshalb beide Spuren am selben Ort vorkommen.
Auch Vogelspuren sind klein und stehen in Gruppen. Sie bestehen aber nur aus Linien ohne Ballen, Mäusespuren zeigen einen Ballen.
Spuren vom Mäuse und Wühlmäuse findest du vor allem in diesen Lebensräumen. Am deutlichsten zeichnen sie sich auf den genannten Untergründen ab.
Kleine Spur mit langen Zehen und fast immer einer Schleifspur des Schwanzes zwischen den Abdrücken.
Die kleinste Raubtierspur Mitteleuropas. Fünf Zehen auf gut einem Zentimeter, meist nur im Schnee oder Schlick zu finden.
Die Angaben auf dieser Seite sind gegen die folgenden Quellen geprüft. Maße sind Spannen: Einzelne Abdrücke können je nach Untergrund und Tier davon abweichen.
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