Fuchs
Der Fuchs hinterlässt vier Zehen, der Dachs fünf. Wo der Abdruck sauber ausgeprägt ist, entscheidet allein diese Zahl. Die Dachsspur ist zudem breiter als lang, die Fuchsspur länger als breit.
Meles meles
Breite, fast rechteckige Pfotenspur mit fünf Zehen und langen, kräftigen Krallenabdrücken.
Eine Dachsspur zeigt fünf Zehen. Damit ist sie von der Fuchsspur getrennt, sobald der Abdruck sauber ausgeprägt ist, denn Hundeartige hinterlassen vier. Der Abdruck der Vorderpfote ist vier bis sechseinhalb Zentimeter lang, breiter als hoch und wirkt fast rechteckig.
Die Krallen sind das zweite auffällige Merkmal. Der Dachs gräbt, seine Vorderkrallen sind entsprechend lang und kräftig. Sie zeichnen sich als deutliche Striche ein gutes Stück vor den Zehenballen ab und können den sichtbaren Abdruck um mehrere Zentimeter verlängern.
Die Hinterpfote ist schmaler und trägt kürzere Krallen. Wer eine Fährte verfolgt, sieht deshalb abwechselnd breitere und schmalere Abdrücke, ohne dass zwei Tiere unterwegs waren.
Dachse legen weit verzweigte Baue an, die über Generationen genutzt werden. Die Röhren sind groß, oval und haben vor dem Eingang einen ausgeworfenen Erdhügel. Von dort führen ausgetretene, oft erstaunlich gerade Wechsel in die Umgebung.
Ein sicheres Zeichen sind die Latrinen: flache, offene Gruben in Bauhöhe, die der Dachs mit der Losung füllt und nicht zuscharrt. Auch Grabtrichter auf Wiesen, an denen nach Regenwürmern und Insektenlarven gesucht wurde, gehören zum Bild.
Im Winter ruht der Dachs über längere Zeiträume, hält aber keinen echten Winterschlaf. Bei mildem Wetter verlässt er den Bau, sodass auch im Januar frische Spuren möglich sind.
Vorderpfote ohne Krallenabdrücke. Die Krallen verlängern den sichtbaren Abdruck um mehrere Zentimeter.
Gemessen wird vom hintersten Punkt des Abdrucks bis zur vordersten Zehenspitze, ohne Krallen.
Der Dachs trottet mit kurzen Schritten und setzt die Pfoten leicht nach außen. Bei ruhiger Gangart landet die Hinterpfote dicht neben oder halb über dem Abdruck der Vorderpfote.
Typisches Fährtenbild: Breite, leicht unregelmäßige Fährte entlang eingetretener Wechsel zwischen Bau und Nahrungsflächen.
Diese Spuren werden am häufigsten mit der Spur vom Dachs verwechselt.
Der Fuchs hinterlässt vier Zehen, der Dachs fünf. Wo der Abdruck sauber ausgeprägt ist, entscheidet allein diese Zahl. Die Dachsspur ist zudem breiter als lang, die Fuchsspur länger als breit.
Der Waschbär zeigt ebenfalls fünf Zehen, sie sind aber lang und fingerartig, sodass der Abdruck an eine kleine Hand erinnert. Beim Dachs sind die Zehen kurz und gedrungen, dafür sind die Krallen deutlich länger.
Hunde hinterlassen vier Zehen und einen großen runden Ballen. Eine fünfte Zehe drückt an der Vorderpfote allenfalls in tiefem Schlamm mit ab und liegt dann deutlich höher an der Innenseite, nicht in der Reihe der übrigen Zehen.
Spuren vom Dachs findest du vor allem in diesen Lebensräumen. Am deutlichsten zeichnen sie sich auf den genannten Untergründen ab.
Schmale, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen und meist sichtbaren Krallenabdrücken.
Die Angaben auf dieser Seite sind gegen die folgenden Quellen geprüft. Maße sind Spannen: Einzelne Abdrücke können je nach Untergrund und Tier davon abweichen.
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