Fuchs
Vulpes vulpesSchmale, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen und meist sichtbaren Krallenabdrücken.
Gärten, Parks und Wegränder sind längst Wildtierlebensraum. Der schwierigste Teil ist hier nicht das Finden, sondern das Aussortieren von Hund und Katze.
Lohnend sind Beetkanten und frisch umgegrabene Flächen, weiche Stellen auf Rasen nach Regen, sandige Wegränder in Parks, Schnee auf Terrassen und Wegen sowie Schlamm an Gartenteichen und Regentonnen.
Der Fuchs ist in vielen Städten fester Bewohner. Dazu kommen Marder, Igel, Waschbär und in Randlagen Dachs, Reh und Wildschwein. Damit trifft man im Siedlungsraum auf ein Artenspektrum, das dem am Waldrand kaum nachsteht.
Im Siedlungsraum stammen die meisten Pfotenabdrücke von Hunden und Katzen. Bevor eine Wildtierart infrage kommt, lohnt der Ausschluss:
Bleibt ein Abdruck mit fünf Zehen übrig, sind Marder, Dachs oder Waschbär die naheliegenden Kandidaten.
Schmale, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen und meist sichtbaren Krallenabdrücken.
Zweigeteilte Schalenspur, vorn spitz zulaufend, im Ganzen herzförmig und deutlich länger als breit.
Breite, vorn gerundete Schalenabdrücke mit fast immer sichtbaren Afterklauen seitlich dahinter.
Breite, fast rechteckige Pfotenspur mit fünf Zehen und langen, kräftigen Krallenabdrücken.
Schmale, längliche Abdrücke mit vier Zehen, fast immer als Sprungmuster mit den langen Hinterläufen voran.
Kleine, rundliche Spur mit fünf Zehen im Bogen um einen dreilappigen Ballen. Fast immer als Zweiersprung im Muster.
Handartige Spur mit fünf langen, gespreizten Zehen. Der Abdruck erinnert an eine kleine Kinderhand.
Lange, schmale Zehen mit deutlichen Krallen. Das Sprungmuster zeigt die Vorderpfoten nebeneinander und endet meist an einem Baum.
Sprungmuster wie beim Feldhasen, nur kleiner. Vier Zehen, sichtbare Krallen und deutlich kürzere Sprungabstände.
Kleine, breite Spur mit fünf gespreizten Zehen und deutlichen Krallen. Der Gang wirkt watschelnd und unregelmäßig.
Kleine Marderspur mit fünf Zehen, rund drei Zentimeter lang. Kleiner als Stein- und Baummarder, größer als das Hermelin.
Sehr kleine Marderspur mit fünf Zehen, meist unter zweieinhalb Zentimetern. Im Schnee als feine Paarkette gut zu verfolgen.
Die kleinste Raubtierspur Mitteleuropas. Fünf Zehen auf gut einem Zentimeter, meist nur im Schnee oder Schlick zu finden.
Große Hinterpfote mit Schwimmhaut zwischen vier von fünf Zehen. Die äußere Zehe bleibt frei, das trennt sie vom Biber.
Kleine Spur mit langen Zehen und fast immer einer Schleifspur des Schwanzes zwischen den Abdrücken.
Dreizehiger Abdruck mit durchgehender Schwimmhaut. Die häufigste Schwimmvogelspur an deutschen Gewässern.
Kräftiger dreizehiger Abdruck ohne Schwimmhaut, sechs bis acht Zentimeter lang. Krähen laufen, sie hüpfen nicht.
Kleiner dreizehiger Abdruck von vier bis fünf Zentimetern. Amseln hüpfen und laufen, das Muster wechselt.
Dreizehiger Abdruck mit Schwimmhaut, schmaler als bei der Ente. Die Hinterzehe sitzt hoch und drückt selten ab.
Winzige Abdrücke von ein bis zwei Zentimetern, meist in Sprunggruppen und oft mit Schleifspur des Schwanzes.
Breite, nach außen gedrehte Grabhand mit fünf kräftigen Krallen. Trittsiegel sind an der Oberfläche fast nie zu finden.
Rundliche Pfotenspur mit vier Zehen, großem Ballen und sichtbaren Krallen. Die Größe sagt wenig, die Rassen sind zu verschieden.
Rundliche Pfotenspur mit vier Zehen und großem Ballen, ohne Krallenabdrücke. Katzen ziehen die Krallen beim Gehen ein.
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