Hermelin
Dieselbe Form in etwas größeren Maßen. Die Spannen überschneiden sich, eine sichere Trennung gelingt nur an den Extremen. Die Sprunglänge hilft: Das Mauswiesel springt deutlich kürzer.
Mustela nivalis
Die kleinste Raubtierspur Mitteleuropas. Fünf Zehen auf gut einem Zentimeter, meist nur im Schnee oder Schlick zu finden.
Eine Mauswieselspur ist die kleinste Raubtierspur, die man in Mitteleuropa finden kann: ein bis anderthalb Zentimeter, mit fünf Zehen. Auf den meisten Untergründen bleibt davon nichts übrig. Nur feiner Schlick und festgesetzter Schnee nehmen sie überhaupt auf.
Das Muster ist dasselbe wie bei allen Marderartigen: zwei schräg versetzte Abdrücke, dann eine Lücke. Beim Mauswiesel sind die Sprünge allerdings sehr kurz, oft nur fünfzehn bis dreißig Zentimeter, und die Fährte wirkt dadurch gedrängt.
Ein verräterisches Detail ist, wo sie endet. Das Mauswiesel ist klein genug, um Mäusen in ihre eigenen Gänge zu folgen. Eine winzige Paarkette, die mitten im Feld in einem Loch verschwindet, passt zu keiner anderen Art.
Gegen das Hermelin hilft am Abdruck fast nichts. Beide Arten haben denselben Fuß, und die Größenspannen überschneiden sich. Die Sprunglänge ist der bessere Hinweis: Das Hermelin springt weiter.
Wer sicher gehen will, misst mehrere Sprünge und mehrere Abdrücke und hält Untergrund und Fundort fest. Auch dann bleibt in den Übergangsbereichen die Eingrenzung auf zwei Arten das ehrliche Ergebnis.
Vorderpfote. Auf allem außer feinem Schlick oder festem Schnee bleibt der Abdruck unvollständig.
Gemessen wird vom hintersten Punkt des Abdrucks bis zur vordersten Zehenspitze, ohne Krallen.
Das Mauswiesel hüpft in sehr kurzen Sprüngen. Es jagt Mäuse in deren eigenen Gängen und verschwindet deshalb häufig mitten in der Fährte in einem Loch.
Typisches Fährtenbild: Gedrängte Paarkette mit Sprüngen von rund 15 bis 30 Zentimetern, oft in Mauselöchern endend.
Diese Spuren werden am häufigsten mit der Spur vom Mauswiesel verwechselt.
Dieselbe Form in etwas größeren Maßen. Die Spannen überschneiden sich, eine sichere Trennung gelingt nur an den Extremen. Die Sprunglänge hilft: Das Mauswiesel springt deutlich kürzer.
Mäuse zeigen an der Vorderpfote vier Zehen und ziehen häufig den Schwanz nach. Eine Schleifspur zwischen den Abdrücken schließt das Mauswiesel aus.
Spuren vom Mauswiesel findest du vor allem in diesen Lebensräumen. Am deutlichsten zeichnen sie sich auf den genannten Untergründen ab.
Sehr kleine Marderspur mit fünf Zehen, meist unter zweieinhalb Zentimetern. Im Schnee als feine Paarkette gut zu verfolgen.
Die Angaben auf dieser Seite sind gegen die folgenden Quellen geprüft. Maße sind Spannen: Einzelne Abdrücke können je nach Untergrund und Tier davon abweichen.
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