Fuchs
Vulpes vulpesSchmale, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen und meist sichtbaren Krallenabdrücken.
In der offenen Flur zeigen sich Spuren vor allem an Ackerrändern, Feldwegen und Grabenkanten, wenn der Boden feucht ist.
Auf kurz gemähter Wiese und in dichtem Bewuchs bleibt fast nichts stehen. Ergiebig ist die offene Flur trotzdem, nur an anderen Stellen: an frisch bestellten Ackerflächen, auf unbefestigten Feldwegen nach Regen, an Grabenkanten, entlang von Feldrainen und an Lücken in Hecken, durch die Wild regelmäßig wechselt.
Schnee verwandelt die Feldflur in die beste Fläche überhaupt. Weil die Sicht weit reicht, lassen sich ganze Fährten über hunderte Meter verfolgen.
Der Feldhase ist die Leitart der offenen Flur. Dazu kommen Fuchs und Reh, die zwischen Deckung und Nahrungsfläche wechseln, sowie Wildschweine, die auf Äckern nach Nahrung brechen.
In der Feldflur stammen zweigeteilte Schalenabdrücke häufig nicht von Wild, sondern von Weidevieh. Schafe, Ziegen und Rinder hinterlassen Abdrücke, die auf den ersten Blick an Reh oder Rothirsch erinnern. Ein Blick auf Zäune und Weideflächen in der Nachbarschaft klärt das schneller als jedes Merkmal am Abdruck selbst.
Schmale, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen und meist sichtbaren Krallenabdrücken.
Zweigeteilte Schalenspur, vorn spitz zulaufend, im Ganzen herzförmig und deutlich länger als breit.
Breite, vorn gerundete Schalenabdrücke mit fast immer sichtbaren Afterklauen seitlich dahinter.
Breite, fast rechteckige Pfotenspur mit fünf Zehen und langen, kräftigen Krallenabdrücken.
Große, längsovale Pfotenspur mit vier Zehen, kräftigem Ballen und meist sichtbaren Krallen.
Schmale, längliche Abdrücke mit vier Zehen, fast immer als Sprungmuster mit den langen Hinterläufen voran.
Große, kräftige Schalenspur. Deutlich breiter und stumpfer als beim Reh, ohne die seitlich versetzten Afterklauen des Wildschweins.
Kleine, rundliche Spur mit fünf Zehen im Bogen um einen dreilappigen Ballen. Fast immer als Zweiersprung im Muster.
Sprungmuster wie beim Feldhasen, nur kleiner. Vier Zehen, sichtbare Krallen und deutlich kürzere Sprungabstände.
Kleine, breite Spur mit fünf gespreizten Zehen und deutlichen Krallen. Der Gang wirkt watschelnd und unregelmäßig.
Schalenspur zwischen Reh und Rothirsch. Vier bis sechs Zentimeter lang, vorn mäßig spitz, mit kräftigeren Schalen als beim Reh.
Kleine, rundliche Hundeartigenspur mit vier Zehen und Krallen. Trotz des Namens kein Marder.
Kleine Marderspur mit fünf Zehen, rund drei Zentimeter lang. Kleiner als Stein- und Baummarder, größer als das Hermelin.
Sehr kleine Marderspur mit fünf Zehen, meist unter zweieinhalb Zentimetern. Im Schnee als feine Paarkette gut zu verfolgen.
Die kleinste Raubtierspur Mitteleuropas. Fünf Zehen auf gut einem Zentimeter, meist nur im Schnee oder Schlick zu finden.
Kleine Spur mit langen Zehen und fast immer einer Schleifspur des Schwanzes zwischen den Abdrücken.
Großer dreizehiger Abdruck mit Schwimmhaut, neun bis elf Zentimeter lang. Meist in Gruppen auf Wiesen und Äckern.
Kräftiger dreizehiger Abdruck ohne Schwimmhaut, sechs bis acht Zentimeter lang. Krähen laufen, sie hüpfen nicht.
Kleiner dreizehiger Abdruck von vier bis fünf Zentimetern. Amseln hüpfen und laufen, das Muster wechselt.
Kräftiger dreizehiger Abdruck mit stumpfen Zehen und kurzer Hinterzehe. Typisch für Hühnervögel der offenen Feldflur.
Kompakte Schalenspur mit vorn gerundeten Schalen. Wildschaf, in Deutschland nur in eingebürgerten Beständen.
Hundeartigenspur zwischen Fuchs und Wolf. Fünf bis sechs Zentimeter, vier Zehen, Krallen sichtbar.
Sehr großer Vogelabdruck mit auffallend langen, dünnen Zehen und langer Hinterzehe, ohne Schwimmhaut.
Großer dreizehiger Abdruck ohne Schwimmhaut. Die Hinterzehe sitzt hoch und drückt kaum mit ab.
Dreizehiger Abdruck mit Schwimmhaut, schmaler als bei der Ente. Die Hinterzehe sitzt hoch und drückt selten ab.
Winzige Abdrücke von ein bis zwei Zentimetern, meist in Sprunggruppen und oft mit Schleifspur des Schwanzes.
Breite, nach außen gedrehte Grabhand mit fünf kräftigen Krallen. Trittsiegel sind an der Oberfläche fast nie zu finden.
Schalenspur zwischen Damhirsch und Rothirsch. Fünf bis sechseinhalb Zentimeter, in Deutschland nur regional.
Sehr große, breite und gerundete Schalenspur. Am Abdruck kaum von einem Hausrind zu unterscheiden.
Kräftiger Hühnervogelabdruck mit stumpfen Zehen. Im Winter verbreitern Hornstifte an den Zehen die Spur deutlich.
Rundliche Pfotenspur mit vier Zehen, großem Ballen und sichtbaren Krallen. Die Größe sagt wenig, die Rassen sind zu verschieden.
Rundliche Pfotenspur mit vier Zehen und großem Ballen, ohne Krallenabdrücke. Katzen ziehen die Krallen beim Gehen ein.
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