Igel
Beide zeigen fünf Zehen. Die Igelpfote ist aber länger als breit und zeigt nach vorn, die Grabhand des Maulwurfs ist breiter als lang und steht seitlich.
Talpa europaea
Breite, nach außen gedrehte Grabhand mit fünf kräftigen Krallen. Trittsiegel sind an der Oberfläche fast nie zu finden.
Die Vorderpfote des Maulwurfs ist breiter als lang, trägt fünf kräftige Grabkrallen und steht seitlich nach außen statt nach vorn. Kein anderes heimisches Säugetier hat eine solche Hand, und ein Abdruck davon wäre unverwechselbar.
Nur findet man ihn praktisch nie. Der Maulwurf lebt unterirdisch in einem Gangsystem und kommt kaum an die Oberfläche. Wenn doch, dann meist bei der Ausbreitung junger Tiere im Sommer, und dann nur auf kurzen Strecken.
Diese Seite steht deshalb mit einer Einschränkung hier: Wer nach Maulwurfspuren sucht, sucht in aller Regel nach etwas anderem, nämlich nach einer Erklärung für die Hügel im Rasen.
Ein Maulwurfshügel ist locker aufgeworfen, besteht aus feiner, krümeliger Erde ohne Pflanzenreste, und der Gang mündet mittig von unten hinein. Die Hügel liegen in einer Linie, weil sie beim Graben eines Hauptgangs entstehen.
Die häufigste Verwechslung sind Schermäuse, im Volksmund oft Wühlmäuse genannt. Ihre Hügel sind flacher, enthalten Wurzel- und Pflanzenreste, und das Loch sitzt seitlich statt in der Mitte. Wer im Garten Schäden an Wurzeln und Knollen findet, hat es mit einer Schermaus zu tun: Der Maulwurf frisst keine Pflanzen, sondern Regenwürmer und Insektenlarven.
Maulwürfe stehen in Deutschland unter besonderem Schutz. Sie dürfen nicht gefangen oder getötet werden.
Vorderpfote. Sie ist das Grabwerkzeug und deshalb breiter als lang, anders als bei jedem anderen heimischen Säugetier.
Gemessen wird vom hintersten Punkt des Abdrucks bis zur vordersten Zehenspitze, ohne Krallen.
Der Maulwurf bewegt sich unterirdisch in einem Gangsystem und kommt nur selten an die Oberfläche, meist bei der Ausbreitung junger Tiere. Eine Fährte an der Oberfläche ist die Ausnahme.
Typisches Fährtenbild: Nur kurze Strecken an der Oberfläche, meist zwischen zwei Gangöffnungen.
Diese Spuren werden am häufigsten mit der Spur vom Maulwurf verwechselt.
Beide zeigen fünf Zehen. Die Igelpfote ist aber länger als breit und zeigt nach vorn, die Grabhand des Maulwurfs ist breiter als lang und steht seitlich.
Die wichtigere Verwechslung betrifft nicht die Spur, sondern die Erdhügel. Schermäuse werfen ebenfalls Hügel auf, diese sind flacher, enthalten Pflanzenreste und haben das Loch seitlich statt in der Mitte.
Spuren vom Maulwurf findest du vor allem in diesen Lebensräumen. Am deutlichsten zeichnen sie sich auf den genannten Untergründen ab.
Kleine, breite Spur mit fünf gespreizten Zehen und deutlichen Krallen. Der Gang wirkt watschelnd und unregelmäßig.
Die Angaben auf dieser Seite sind gegen die folgenden Quellen geprüft. Maße sind Spannen: Einzelne Abdrücke können je nach Untergrund und Tier davon abweichen.
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