Ratte
Ratten hinterlassen ebenfalls kleine Abdrücke mit langen Zehen, ziehen aber den Schwanz nach. Eine Schleifspur zwischen den Abdrücken schließt den Igel aus.
Erinaceus europaeus
Kleine, breite Spur mit fünf gespreizten Zehen und deutlichen Krallen. Der Gang wirkt watschelnd und unregelmäßig.
Eine Igelspur ist klein: zwei bis drei Zentimeter, mit fünf schmalen, weit gespreizten Zehen und deutlichen Krallenabdrücken. Der Abdruck wirkt dadurch fast sternförmig, ganz anders als der kompakte Abdruck eines Marders.
Igel laufen mit erhobenem Körper und kurzen Schritten. Die Fährte ist unregelmäßig und folgt häufig Strukturen wie Mauern, Zäunen und Hecken, weil sich der Igel im offenen Gelände ungern aufhält.
Weil der Abdruck so klein ist, braucht er weichen Untergrund. Feuchter Sand, Schlamm am Gartenteich und Staub auf Wegen sind die Stellen, an denen er sauber steht.
Der Igel läuft mit erhobenem Körper und kurzen Schritten, und seine Fährte folgt Strukturen: Mauern, Zäunen, Hecken, Beetkanten. Offene Flächen quert er ungern. Eine kleine Fünfzehenspur, die sich an einer Gartenmauer entlangzieht, ist deshalb ein guter Kandidat.
Weil der Abdruck klein und leicht ist, braucht er weichen Untergrund. Die ergiebigsten Stellen im Garten sind feuchte Beetkanten, Schlamm an der Regentonne und feiner Staub unter Vordächern.
Nachts, und zwischen etwa April und Oktober. Im Winterhalbjahr fällt die Art als Spurenquelle weitgehend aus, siehe oben.
Wie du im Garten systematisch vorgehst und die Kandidaten nacheinander ausschließt, steht im Ratgeber zu Spuren im Garten.
Igel halten von etwa November bis März Winterschlaf, rund fünf Monate. Wacht ein Tier in einer milden Phase auf, kostet ihn das sehr viel Energie, und Spuren sind dann möglich, bleiben aber die Ausnahme. Wer im Januar eine Fährte findet, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ein anderes Tier vor sich.
Verräterisch ist die Losung: schwarz, länglich, glänzend und mit erkennbaren Insektenresten wie Flügeldecken von Käfern. Sie liegt oft mitten auf Rasenflächen und Wegen.
Nachts sind Igel zudem gut zu hören. Sie bewegen sich laut durch Laub und Unterholz und schnauben dabei deutlich.
Vorderpfote ohne Krallenabdrücke. Die Hinterpfote ist etwas länger und schmaler.
Gemessen wird vom hintersten Punkt des Abdrucks bis zur vordersten Zehenspitze, ohne Krallen.
Igel laufen mit erhobenem Körper und kurzen Schritten. Der Gang wirkt watschelnd, die Fährte ist unregelmäßig und folgt oft Mauern, Zäunen und Hecken.
Typisches Fährtenbild: Unregelmäßige Fährte mit kurzen Schritten, Vorder- und Hinterpfote dicht beieinander.
Diese Spuren werden am häufigsten mit der Spur vom Igel verwechselt.
Ratten hinterlassen ebenfalls kleine Abdrücke mit langen Zehen, ziehen aber den Schwanz nach. Eine Schleifspur zwischen den Abdrücken schließt den Igel aus.
Auch Marderartige zeigen fünf Zehen. Ihr Abdruck ist rundlicher, die Zehen stehen enger beieinander, und sie bewegen sich hüpfend statt laufend.
Das Eichhörnchen hat deutlich längere Zehen und springt. Der Igel läuft, und seine Zehen sind kurz und weit gespreizt.
Spuren vom Igel findest du vor allem in diesen Lebensräumen. Am deutlichsten zeichnen sie sich auf den genannten Untergründen ab.
Kleine, rundliche Spur mit fünf Zehen im Bogen um einen dreilappigen Ballen. Fast immer als Zweiersprung im Muster.
Die Angaben auf dieser Seite sind gegen die folgenden Quellen geprüft. Maße sind Spannen: Einzelne Abdrücke können je nach Untergrund und Tier davon abweichen.
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