Feldhase
Dasselbe Sprungmuster. Der Feldhase hat eine schmalere Hinterpfote, sinkt im Schnee tiefer ein und hinterlässt schärfer begrenzte Abdrücke. Die Lebensräume überschneiden sich nur in mittleren Höhenlagen.
Lepus timidus
Sehr breite, stark behaarte Hinterpfote. Im Schnee entstehen große, unscharfe Abdrücke, die kaum einsinken.
Eine Schneehasenspur ist auffallend breit und unscharf. Die Sohle ist im Winter dicht behaart, was die Kontur verwischt und die Auflagefläche vergrößert. Das Tier läuft dadurch fast auf der Schneeoberfläche, statt einzusinken.
Das Sprungmuster ist dasselbe wie beim Feldhasen: zwei längere Abdrücke nebeneinander, dahinter zwei kürzere hintereinander, und die Laufrichtung zeigt dorthin, wo die beiden nebeneinanderliegenden Abdrücke sind.
Vom Feldhasen unterscheidet ihn vor allem, wie tief er einsinkt. Wo der Feldhase im Neuschnee einbricht, hinterlässt der Schneehase flache, breite Abdrücke an der Oberfläche.
In Deutschland lebt der Schneehase in den Alpen, überwiegend oberhalb der Waldgrenze. Dort ersetzt er den Feldhasen, der in tieferen Lagen bleibt. In mittleren Höhen können beide Arten vorkommen, dann wird die Unterscheidung schwierig.
Im Winter ist das Fell weiß, im Sommer graubraun. Die Spuren bleiben in beiden Jahreszeiten dieselben, im Sommer findet man sie aber nur noch auf Altschneefeldern und weichem Almboden.
Hinterpfote im Winter mit gespreizten Zehen. Die dichte Behaarung vergrößert den Abdruck erheblich und verwischt die Kontur.
Gemessen wird vom hintersten Punkt des Abdrucks bis zur vordersten Zehenspitze, ohne Krallen.
Der Schneehase springt wie der Feldhase. Die beiden Hinterläufe landen nebeneinander vor den hintereinander aufgesetzten Vorderläufen. Auf Schnee spreizt er die Zehen weit, um die Auflagefläche zu vergrößern.
Typisches Fährtenbild: Vierergruppen mit auffallend breiten, flachen Abdrücken auf der Schneeoberfläche.
Diese Spuren werden am häufigsten mit der Spur vom Schneehase verwechselt.
Dasselbe Sprungmuster. Der Feldhase hat eine schmalere Hinterpfote, sinkt im Schnee tiefer ein und hinterlässt schärfer begrenzte Abdrücke. Die Lebensräume überschneiden sich nur in mittleren Höhenlagen.
Deutlich kleiner und im Hochgebirge nicht zu erwarten.
Spuren vom Schneehase findest du vor allem in diesen Lebensräumen. Am deutlichsten zeichnen sie sich auf den genannten Untergründen ab.
Schmale, längliche Abdrücke mit vier Zehen, fast immer als Sprungmuster mit den langen Hinterläufen voran.
Sprungmuster wie beim Feldhasen, nur kleiner. Vier Zehen, sichtbare Krallen und deutlich kürzere Sprungabstände.
Die Angaben auf dieser Seite sind gegen die folgenden Quellen geprüft. Maße sind Spannen: Einzelne Abdrücke können je nach Untergrund und Tier davon abweichen.
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