Waschbär
Procyon lotorHandartige Spur mit fünf langen, gespreizten Zehen. Der Abdruck erinnert an eine kleine Kinderhand.
Ufer, Sandbänke und Schlick sind die verlässlichsten Fundstellen überhaupt: Kaum ein Untergrund hält Abdrücke so scharf.
Feuchter Sand und Schlick bilden Abdrücke feiner ab als jeder andere Untergrund. Ballen, einzelne Zehen und Krallenstriche bleiben oft so genau stehen, dass sich auch schwierige Arten sicher trennen lassen.
Dazu kommt, dass Wasser Tiere anzieht. Uferstreifen, Sandbänke, trockengefallene Flachwasserzonen und die Ränder von Waldweihern sind deshalb doppelt lohnend: guter Untergrund und hohe Nutzung.
An Gewässern finden sich die Spuren nahezu aller Arten der Umgebung, weil alle trinken. Dazu kommen Vogelspuren, die im Schlick besonders deutlich stehen. Wasservögel sind an der Schwimmhaut zwischen den Zehen zu erkennen.
Im Schlick lässt sich das Alter einer Spur gut abschätzen. Frische Abdrücke haben scharfe Kanten und feuchte, dunkle Innenflächen. Mit der Zeit trocknen sie auf, die Ränder rieseln nach, und feiner Staub oder Pflanzenteile sammeln sich darin. Nach Regen sind Einschlagspuren der Tropfen im Abdruck zu sehen: Dann ist die Spur älter als der letzte Schauer.
Handartige Spur mit fünf langen, gespreizten Zehen. Der Abdruck erinnert an eine kleine Kinderhand.
Sehr große Hinterpfote mit Schwimmhaut zwischen den Zehen. Oft verwischt die Schleifspur des Schwanzes den Abdruck.
Rundliche Spur mit fünf Zehen und Schwimmhaut zwischen den Zehen. Fast immer unmittelbar am Wasser.
Kleine, rundliche Hundeartigenspur mit vier Zehen und Krallen. Trotz des Namens kein Marder.
Kleine Marderspur mit fünf Zehen, rund drei Zentimeter lang. Kleiner als Stein- und Baummarder, größer als das Hermelin.
Große Hinterpfote mit Schwimmhaut zwischen vier von fünf Zehen. Die äußere Zehe bleibt frei, das trennt sie vom Biber.
Lange, schmale Hinterpfote mit einem Saum aus steifen Haaren statt Schwimmhaut. Fast immer mit Schleifspur des Schwanzes.
Kleine Spur mit langen Zehen und fast immer einer Schleifspur des Schwanzes zwischen den Abdrücken.
Dreizehiger Abdruck mit durchgehender Schwimmhaut. Die häufigste Schwimmvogelspur an deutschen Gewässern.
Großer dreizehiger Abdruck mit Schwimmhaut, neun bis elf Zentimeter lang. Meist in Gruppen auf Wiesen und Äckern.
Der größte Schwimmvogelabdruck Mitteleuropas. Dreizehig, mit Schwimmhaut, dreizehn bis siebzehn Zentimeter lang.
Die größte Schalenspur Europas. Dreizehn bis sechzehn Zentimeter lang, mit spitz zulaufenden Schalen.
Sehr großer Vogelabdruck mit auffallend langen, dünnen Zehen und langer Hinterzehe, ohne Schwimmhaut.
Großer dreizehiger Abdruck ohne Schwimmhaut. Die Hinterzehe sitzt hoch und drückt kaum mit ab.
Dreizehiger Abdruck mit Schwimmhaut, schmaler als bei der Ente. Die Hinterzehe sitzt hoch und drückt selten ab.
Rundliche Pfotenspur mit vier Zehen, großem Ballen und sichtbaren Krallen. Die Größe sagt wenig, die Rassen sind zu verschieden.
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